Schäfer

Felix F.
DAI - IANUS

Empfehlungen für eine Ordnerstruktur

Die Organisation der Ordnerstruktur kann sich anhand der angewandten Prozesse oder an den Ergebnissen orientieren. Im ersten Fall bildet die Struktur zeitliche und methodische Prozesse der Daten ab, was zu einer besseren Nachvollziehbarkeit der Arbeitsschritte führt. Im zweiten Fall orientiert sich die Ordnerstruktur an den fachlichen Ergebnissen, was die inhaltliche Nachvollziehbarkeit verbessert.

Dateiablage

Mit Dateiablage ist hier vor allem die Ordnerstruktur gemeint. Für die Benennung der Ordner gelten die gleichen Regeln, wie für die Dateibenennung, die im Abschnitt Dateibenennung thematisiert werden. Lediglich die Dateinamenserweiterung wird bei Ordnernamen nicht verwendet. Die Dateiablage sollte selbsterklärend sein und unpräzise Namen wie etwa "In Arbeit" vermieden werden.

Dateiverwaltung

Der tägliche Umgang mit digitalen Daten wird durch eine effiziente Dateiverwaltung erheblich erleichtert. Aussagekräftige Dateinamen, die auch für Dritte verständlich sind, sorgen dafür, dass die Dateien gefunden und deren Inhalt verstanden wird. Einheitliche Dateinamensstrukturen erhöhen die Lesbarkeit. Die konsequente Einhaltung von Versionierungsangaben sorgt dafür, dass immer mit der richtigen Dateiversion gearbeitet wird und eine selbsterklärende Ordnerstruktur hilft dabei auch in großen Projekten bestimmte Dateien wiederzufinden.

Dateiformate

Im Folgenden werden konkrete technische Hinweise und Hintergrundinformationen zu den Dateiformaten gegeben, die nach heutigem Wissen für die Langzeitarchivierung geeignet sind. Des Weiteren werden die minimalen Anforderungen an die technische wie inhaltliche Dokumentation von einzelnen Dateiformaten genannt, damit diese nicht nur heute, sondern auch in Zukunft von Dritten verstanden und nachgenutzt werden können.

Forschungsmethoden

Die Ergebnisse aus verschiedenen in den Altertumswissenschaften angewandten Methoden setzen sich oft aus mehreren verschiedenen Dateien unterschiedlicher Formate zusammen. Dadurch gehen die Ansprüche an die Dokumentation und die erforderlichen

Projektphasen

Im Umgang mit digitalen Daten gelten für jede Phase eines Forschungsprojektes unterschiedliche Anforderungen und Bedingungen. Da Forschungsdaten einem Lebenszyklus unterliegen, haben Entscheidungen und Arbeitsschritte, die in einer bestimmten Phase getroffen werden, auch Auswirkungen auf die anderen Phase des Datenkreislaufs.

Einleitung

Für die Durchführung archäologischer und altertumswissenschaftlicher Forschungsprojekte ist die Anwendung von In­formationstechnologien verschiedener Art immer geläufiger und selbstverständlicher. Dennoch fehlt es bis­lang an etablierten Strukturen, Standards und Verfahrensweisen, die allen Pro­jekten den erprobten und effizienten Einsatz von

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